
Winzerinnen und Winzer
Hinter jedem Wein und jedem Crémant stecken Können, Hingabe und Fleiß. Die Macherinnen und Macher unserer Weinspezialitäten sind wahre Multitalente - vom Weinberg, über den Weinkeller bis hin zum Flaschendesign.
Sylvie Fahrer & Fils
Seit 1932 produziert die Familie Fahrer Wein, nunmehr in der vierten Generation. Tradition und Moderne vereinend, wird seit 2021 vollständig biologisch gearbeitet.
Das Weingut liegt im Herzen der Elsässer Weinstraße in Frankreich auf einer seismischen Verwerfung. Der Wein ist auf sieben verschiedenen Böden bepflanzt, was ihnen eine einzigartige und vielfältige Aromenpalette verleiht.
Geführt wird das Gut von Raphaël (4. Generation) und umfasst 20 Hektar Rebfläche in den Gemeinden Saint-Hippolyte und Rorschwihr.


Die Umstellung und Zertifizierung auf biologischen Weinbau begann 2018, nachdem die Familie bereits 15 Jahre nach den Prinzipien des ökologischen Weinbaus gearbeitet hatte. Getrieben wurde diese Innovation aufgrund Raphaëls persönlicher Motivation. Er war seit langem überzeugt, dass es zur Unkrautbekämpfung keine Chemie bedarf. Zwischen den Reben wird deshalb außschließlich mit biologischen Produkten gearbeitet.
Das Ziel ist es, die Böden nicht mehr zu pflügen und erodieren zu lassen. Sie sollen ihren natürlichen Charakter behalten. Während konventioneller Weinbaru oft alle Arten von Bakterien (die für die Rebe meist positiv sind) zu entfernen versucht, werden sie bei Sylvie Fahrer et Fils durch Kompost unterstützt. Die so kultivierten Bakterien umhüllen ihre Umgebung und verhindern, dass sich „schädliche” Pilze entwickeln. Kern der Überzeugung und Arbeit eines Bio-Weinguts ist es, mit dem Ökosystem zu arbeiten, und nicht dagegen. Nur so entstehen die besten Weine.
„Zunächst einmal zielt unser Ansatz auch darauf ab, das Ökosystem rund um unsere Parzellen weiterzuentwickeln. Denn wenn auf unseren Parzellen eine vielfältige und reichhaltige Flora und Fauna wächst, können wir auch hoffen, dass sich die Natur selbst ins Gleichgewicht bringt und so verhindert, dass die Reben von verschiedenen Insekten befallen werden. Dieses Prinzip, das als Agroforstwirtschaft bezeichnet wird, wird seit 2019 durch die Anpflanzung von Obstbäumen, Rosensträuchern und Hecken entlang unserer Parzelle umgesetzt. Aber jedes Jahr wollen wir mehr und mehr pflanzen.“, erklärt Raphaël.



Domaine de Bel Air
Seit 1635 und vierzehn Generationen produziert die Familie Wein im wunderschönen Loiretal, genauer im historischen Herzen des Weinbaugebiets Pouilly Fumé.
Die Familie bewirtschaftet 16 Hektar Pouilly Fumé (Rebsorte Sauvignon, lokal Blanc Fumé genannt) und einen halben Hektar Pouilly sur Loire (Rebsorte Chasselas) auf außergewöhnlichen Terroirs, die den Ausdruck der traditionellen und lokalen Rebsorten unterstreichen.
Das Besondere in der Gegend ist, dass die Weingüter nicht ein zusammenhängendes Stück Land ihr Eigen nennen, sondern die Weinberge in Parzellen unterschiedliechen Terroirs und Lage zerstückelt sind.
Die tägliche Arbeit in den Parzellen, ermöglicht eine strenge und durchdachte Überwachung des Bewirtschaftungsstils der Weinberge und der Trauben. Vom Rebschnitt über die Entknospung bis hin zur Lese und, falls erforderlich, zur Ausdünnung durchstreifen sie ihren Weinberg mit dem ständigen Ziel, eine optimale Qualität zu erzielen und das Terroir zur Geltung zu bringen.
Der Pouilly Fumé „Domaine de Bel Air” 2024 wird vom Guide Hachette zu den besten 500 von über 50.000 verkosteten Weinen gezählt. Eine höhere Auszeichnung als durch dieses unabhängige Bewertungssystem ist nicht zu erreichen.
